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Hauptgestüt
  • 05.07.2019

Fohlentaufe mit der Biosphärenschule


Dione wird Patenfohlen der Sternbergschule

Im zehnten Jahr des UNESCO-Biosphärengebiets Schwäbische Alb ist das Pilotprojekt „Biosphärenschulen“ aus der Taufe gehoben worden. Die Schulkinder sollen Natur und Kultur des Biosphärengebiets erleben können. Das Haupt- und Landgestüt Marbach ist als Biosphären-Partner von Beginn an dabei und öffnet die Stalltore für die Kinder der Sternbergschule Gomadingen, um ihnen besondere Einblicke in den Alltag in einem Gestüt zu geben.

Seit dem 04. Juli 2019 ist die erste Klasse der Sternbergschule Pate für ein Fohlen des Haupt- und Landgestüt Marbachs. Ausgewählt wurde das Stutfohlen Dione, abstammend vom Marbacher Landbeschäler DURELLO und der Marbacher Hauptgestütsstute Daphne, wurde am 03. Juni 2019 geboren. Die Fohlenpatenschaft beginnt in der ersten Schulkasse. In den folgenden Klassen begleiten die Kinder das Aufwachsen des Fohlens, zunächst im Hauptgestüt Marbach, später auf den Vorwerken des Gestütshofs St. Johann. Dabei lernen sie das über 500 Jahre alte Kulturgut Marbach kennen, erleben den jahreszeitlichen Ablauf in der Landwirtschaft und Pferdehaltung und können in die Vielfalt der belebten Natur eintauchen. „Auch spontane Aktionen soll es geben“, so Nicole Meyer, Marbacher Mitarbeiterin im Bereich Tourismus.

Die Kinder erhielten am Tag der Taufe von Nicole Meyer erste Informationen über das Gestüt. Die 19 Schülerinnen und Schülern gaben Stutfohlen Dione viele gute Wünsche mit auf den Weg und gestalteten ihm ein eigenes Stallschild. Mit einem gemeinsamen Imbiss im Treffpunkt Marbach endete der Tag für die erste Klasse der Sternbergschule Gomadingen.

Hintergrund „Biosphärenschulen“ Schwäbische Alb
Das Kooperationsprojekt Biosphärenschulen ermöglicht Schülerinnen und Schüler regelmäßige Lehrangebote zu Themen des Biosphärengebiets im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ein grundlegender Bestandteil ist das Entdecken und Erleben von Natur und Kultur vor der eigenen Haustür, um dadurch das Interesse für verschiedene Lebensräume und Lebenswelten zu wecken. Durch einen ganzheitlichen institutionellen Ansatz verankern Biosphärenschulen diese Natur- und Kulturerfahrungen im Schulalltag also entsprechend in ihrem Leitbild und dem Schulcurriculum.
Im Netzwerk Biosphärenschulen entsteht eine intensive und langfristige Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie weiteren außerschulischen Partnern. Dabei werden von Beginn an sowohl die Schulträger (Gemeinden) als auch die zuständigen Schulämter einbezogen. Sieben Pilotschulen aus den Landkreisen Esslingen, Reutlingen und dem Alb-Donau-Kreis machen sich mit uns gemeinsam auf den Weg hin zur Biosphärenschule.


Die erste Klasse der Sternbergschule Gomadingen mit ihrem Patenfohlen "Dione" (Foto: Kazmaier)


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