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Gelungener Auftakt des Kaltblutherbstes mit der Verbandspferdeschau in Marbach


Schwarzwälder Kaltblutstute Elli in Front

Gestern wurde die große Reithalle des Haupt- und Landgestüts Marbach zum Laufsteg der Kaltblutdamen. Nach der Corona bedingten Absage der traditionellen Laupheimer Kaltblutmarktes, fand der Auftakt des Kaltblutherbstes dieses Jahr mit der Verbandspferdeschau in Marbach statt.

25 Kaltblutstuten stellten sich den wachsamen Augen der Richter, Zuchtleiter Manfred Weber, Erika Krämer und Helmut Faller. Im Endring setzte sich schließlich die St.Pr./L.St. Elli v. Rubin/Vogt (auch Klassensiegering der sechsjährigen und älteren Kaltblutstuten) aus der Zucht von Wilhelm Kuri und in Besitz von Reinhard Wirth durch. Elli brachte eine sehr gute Note aus der Leistungsprüfung (8,2) mit und gefiel durch ihre noble und harmonische Aufmachung. Der Schritt war taktsicher und raumgreifend, im Trab zeigte sie viel Antritt.

Den ersten Reservesieg sicherte sich die Klassensiegerin der dreijährigen Stuten: Evina Valerie v. Vulkan/Respekt aus der Zucht und in Besitz von Egon Fischer. Die gut im Rassetyp stehende Stute überzeugte mit ihrer Körperharmonie und ihrem tollen Typ, dass Fundament wünschte man sich vielleicht noch ein wenig stabiler. Der Schritt war von gutem Takt und viel Raumgriff geprägt und auch im Trab zeigte sich die Stute gut.

Zweite Reservesiegerin wurde die Klassensiegering der vier- und fünfjährigen Stuten, St.PR/L.St. Hexle von Wilder Retter/Rubin (Z.+B.: Roland Bäuerle). Die hübsche und kalibirige Stute bestach mit ihrem guten Fundament, aber vor allem auch durch ihre guten Bewegungen. Der Schritt war geprägt von viel Raumgriff, der Trab war energisch und mit viel Antritt versehen.

Bei den zweijährigen Kaltblutstuten wurde der Zukunftspreis vergeben. Diesen erhielt Elischa Rosalie v. Roter Milan/Respekt (Z.+B.: Egon Fischer). Die Stute zeigte sich bereits weit entwickelt mit viel Typ und Adel. Außerdem stach sie durch ihre schöne Dunkelfuchsfarbe ins Auge. Der Schritt wurde gut schreitend vorgetragen, den Trab hätte man sich noch etwas losgelassener gewünscht.

Hier finden Sie das gesamte Ergebnis.

Text: Reiterjournal

Foto: Doris Matthaes

 

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